Wie wir arbeiten
Unser hochqualifiziertes Team, die moderne technische Ausstattung sowie wissenschaftliche Therapie- und Trainingsmethoden tragen dazu bei, Ihre individuelle und spezifische Leistungsfähigkeit wieder herzustellen. Das MTR-Team bleibt durch fortlaufende fachliche Fort- und Weiterbildungen immer auf dem neusten Stand. Gleichzeitig entwickeln wir unsere Therapiekonzepte kontinuierlich weiter. Damit bieten wir unseren Patienten eine Therapie auf hohem Niveau, gestützt durch die Forschung in der Medizin und weiteren universitären Disziplinen. In enger Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt am Universitätsklinikum oder Ihrem niedergelassenen Haus- oder Facharzt setzen wir je nach Zielsetzung moderne und bewährte Therapieformen ein.
Tübinger Konzepte
Das MTR Tübingen bietet Ihnen umfassende therapeutische Angebote, abgestimmt mit den Fachbereichen des Universitätsklinikums Tübingen. Aus diesen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen haben wir therapeutische Konzepte entwickelt, die wir erfolgreich anwenden.
Tübinger Rückenkonzept
Das Tübinger Rückenkonzept nach McKenzie ist ein sehr erfolgreiches Behandlungskonzept für Patienten mit Rückenbeschwerden. Es gehört zu den am besten erforschten Konzepten zur Diagnostik und Therapie von Beschwerden der Wirbelsäule.
Bei der physiotherapeutischen Diagnostik erhebt der Therapeut zunächst eine Anamnese und führt eine körperliche Untersuchung durch. Dann macht der Patient wiederholte Bewegungen und der Therapeut notiert hierbei das Symptomverhalten. Spezifische Wirbelsäulenbewegungen, die jeweils endgradig (bis ans Bewegungsende) wiederholt werden, führen zu einer Schmerzreduzierung und Verbesserung der Beweglichkeit. Mit gezielten Bewegungen wird die Gleitfähigkeit der Nerven verbessert. Eine Aktivierung der lokal stabilisierenden Muskeln der Wirbelsäule unterstützt und verbessert die aufrechte Körperhaltung, sodass die Bandscheiben und die Gelenke wieder physiologisch belastbar werden.
Unsere Patienten erhalten ein rückengerechtes Haltungstraining und werden mit einem Eigenübungsprogramm angeleitet. Dadurch unterstützen sie eigenverantwortlich ihren Heilungsverlauf. Das Tübinger Konzept begleitet die Rückenpatienten von der akuten schmerzhaften Phase über die Steigerung der Belastbarkeit bis hin zur Wiedereingliederung in den Alltag.
Tübinger Beckenbodenkonzept
Das am Medizinischen Trainings- und Rehabilitationszentrum Tübingen sowie am TherapieZentrum des Universitätsklinikums Tübingen angebotene Konzept, ist eine Weiterentwicklung älterer Beckenbodenkonzepte, die Großteils auf die Bedürfnisse von Wöchnerinnen zugeschnitten waren.
Die hohe Patientendichte unterschiedlicher Altersgruppen, beider Geschlechter und unterschiedlichster Krankheitsbilder am UKT, hat es möglich gemacht, die Problemfelder „Störungen der Beckenbodenmuskulatur“ und „Inkontinenz“ ganzheitlicher zu erfassen und mit Hilfe von Betroffenen das jetzt bestehende Tübinger-Beckenbodenkonzept zu entwickeln.
Besonderheiten des Konzepts:
• Das Tübinger-Beckenboden-Konzept wurde auf den wissenschaftlich fundierten Regeln der Trainingslehre aufgebaut. Koordination, Ausdauer, Kraft, Maximalkraft und Regeneration sind die wichtigsten Elemente im Trainings-Aufbau. Einheitliche Regeln und bebilderte Broschüren machen es dem Betroffenen leicht, das in Einzeltherapie Erlernte und Geübte zuhause regelmäßig zu wiederholen.
• Das Tübinger-Beckenboden-Konzept nutzt ein Biofeedbackverfahren, das weltweit erstmalig in Tübingen zur Therapie eingesetzt wurde. Beim sogenannten Videocontrolling wird der Beckenboden des Patienten abgefilmt, ca. 10fach vergrößert, gespiegelt und in Echtzeit auf einem Monitor wiedergegeben. Videocontrolling ist die effektivste Methode, die Motorik des Beckenbodens kennen und gezielt steuern zu lernen. Die Idee des Videocontrolling hat 2008 den mit 25.000€ dotierten Forschungspreis der Ludwig-Hiermaier-Stiftung verliehenbekommen.
• Das Tübinger-Beckenboden-Konzept kann mit Reizstrombehandlungen ergänzt werden. Die schnell einsetzende Wirkung von Reizstrom führt zu einem direkten Ausdauer- und Kraftgewinn, da bereits vorhandene, sogenannte schlafende Muskulatur, vom Gehirn erkannt und in bestehende motorische Programme integriert wird.Reizstromanwendungen sind mit Leihgeräten auch zuhause und selbständig applizierbar.

| Es ist geschafft - wir sind umgezogen! |
MTR GmbH
Hoppe-Seyler-Str. 6
72076 Tübingen
info@mtr-ukt.de

